El Arish und Airlie Beach-weiter geht das Abenteuer

Die Weihnachtszeit hat angefangen und ich sitze hier bei 30 °C in der Sonne und bekomme davon so gut wie nichts mit. Seit dem ich aus dem Hostel in Mission Beach ausgecheckt habe ist schon wieder soviel passiert, dass ich gar nicht genau weiß wo ich anfangen soll. Also mal ganz von vorne . In Mission Beach habe ich ein Mädchen (Franzi) kennengelernt, das nicht ganz wusste wie es weitergeht weil ihre Freunde ohne sie weiterreisen würden. Für mich kam das ganz passend weil ich nicht alleine auf meine Wwofing-Farm wollte. Zack haben wir uns gefunden und sind dann zu zweit auf die Farm in den Regenwald gezogen. Der erste Eindruck hat uns direkt so überwältigt weil wir ein Häuschen mitten auf einem Berg hatten und ringsherum nur Wald war. Wenn sich ein Tarzan an den Lianen vorbei geschwungen hätte, würde ich mich nicht wundern, so eine andere Welt war es plötzlich. Unsere Regenwaldtoilette und Dusche ohne Wand war natürlich bombastisch. Wer kann denn behaupten schon mal beim „für kleine Aussies“ den Ausblick in den Regenwald gehabt zu haben. 2 Australier die nicht weit weg wohnten haben uns dann täglich mitgenommen um uns die schönsten Wasserlöcher und Wasserfälle zu zeigen. Wir haben also wirklich die schönsten und verstecktesten Orte gesehen, sind Quad gefahren auf der Suche nach Krokodilen, haben geangelt, viele und noch mehr Bananen gegessen und eine Nacht auf dem höchsten Punkt in einem Tipi übernachtet. Einzuschlafen, dabei all die verschiedenen Tiergeräusche zu hören und den Mond zu betrachten ist schon ein Erlebnis wert! So schön die Tage auch waren, gab es dann aber leider einen Tag an dem alles schief lief. Am Wasserfall sind wir noch total gut drauf die Steine runtergerutscht und gerade als wir gehen wollten ist Franzi ganz böse umgeknickt. Zurück zuhause konnte sie dann fast nicht mehr laufen und die Stimmung war sowieso ganz am Boden weil plötzlich ein riesiger Familienstreit am ausbrechen war. Wir wurden noch ganz nett gebeten in unserer Hütte zu warten bis alles geklärt war. Das „klären“ artete aber leider in einem riesigen Drama aus, worauf der Sohn des Farmers plötzlich zu uns kam und meinte wir sollen sofort unsere Sachen packen und er bringt uns zurück ins Hostel. Er uns seine kleine Schwester sind dann mit Sack und Pack mit uns los und in dem Moment hatte man eher Mitleid mit der kleinen Tochter, als das man sich um sich selber Sorgen machen konnte. Völlig aufgeschmissen standen wir dann wieder an der Busstation, als es auch noch in Strömen zu regnen anfing und wir kaum vorwärts kamen weil Franzi ja nicht laufen konnte. Um aus der Situation das beste zu machen blieben wir diese Nacht noch im Hostel und ich kaufte mir ein Busticket um die Ostküste runter zufahren. Am nächsten Morgen kam dann die nächste Enttäuschung. Der Arzt wollte sich den Fuß nur für 70 Dollar angucken und keine Krankenkassenkarte akzeptieren, dann aber sowieso nur einen Verband drum machen. Das haben wir uns dann gespart und sind am Mittag mit dem Bus nach Airlie Beach gefahren wo wir im letzten Moment noch einen kostenlosen Schlafplatz bei einem netten Securitykerl bekommen haben. Nach all der Aufregung angekommen waren wir einfach nur froh wie sich doch alles noch ergeben hat und konnten unser Glück kaum fassen. Jetzt sind wir schon fast 2 Wochen hier und hatten wirklich eine sehr schöne Zeit. Franzis Fuß ist langsam besser geworden und eine Segeltour die wir noch gebucht hatten war dann das Highlight. Wir waren an einem weißen Sandstrand, der wirklich der Himmel auf Erden ist, haben im Great Barrier Reef geschnorchelt wobei ich ca. 5 Minuten neben einer Schildkröte geschwommen bin und sie anfassen konnte. Delphine und wunderschönes Türkises Wasser haben wir gesehen und abends lagen wir an Deck, haben uns den krassen Sternenhimmel angeguckt und wurden schon mal in den Schlaf geschaukelt. Was ziemlich blöd ist ist, dass mein Handyladekabel verloren gegangen ist, mein neues nicht kommt und wir morgen weiterfahren. Aber irgendwie klappt das auch schon. Also machts gut, genießt die Weihnachtszeit und bis zum nächsten Abenteuer.

 

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