nur am chilln

Nach Magnetic Island bin ich zum Couchsurfing nach Townsville gefahren. Nach einer ewig langen Busfahrt raus aus Townsville stieg meine Aufregung mit jedem weiteren Kilometer in kahle Wohnsiedlungen an und ich war mir plötzlich nicht mehr so sicher ob das so eine gute Idee war. Kaum ausgestiegen wurde ich dann auch gleich gefragt ob ich mich nicht verlaufen hätte weil die Wohnsiedlungen anscheinend sehr kriminell und nicht gerade Backpackerfreundlich wäre. Endlich am richtigen Haus angekommen machten mir dann aber andere deutsche Backpacker die Tür auf und ich stand in einem Wohnzimmer voller Schlafsäcke. Die krasse Überraschung die ich echt nicht erwartet hatte war dann der Garten. Ein riesiges Grundstück mit einem Fluss und wunderschönen Pflanzen lag vor mir, was einfach das komplette Gegenteil zu dem war, was ich vor dem Haus gesehen hatte. Insgesamt hatte ich wirklich drei sehr schöne Tage in Townsville. Ich habe sehr coole Leute kennengelernt und den ganzen Tag am Fluss und einen Tag in der Stadt verbracht. Mit einer Mitfahrgelegenheit bin ich dann weiter nach Mission Beach gefahren, wo ich schon wieder im nächsten Paradies war. Für Unterkunft, Internet und freie Waschmaschine musste ich die letzten 2 Wochen jeden Tag 3 Stunden in dem Hostel arbeiten, was mir aber Spaß gemacht hat weil es ein sehr sauberes und kleines Hostel ist und die Manager mir wirklich jeden Tag gesagt haben wie sehr sie meine Arbeit schätzen. Hier wird nur gechillt und man hat einfach kein Zeitgefühl mehr, weswegen dann auch 2 Wochen wie im Flug vergangen sind. Mein Staffteam besteht leider fast nur aus Deutschen, weswegen mein Englisch auf der Strecke bleibt aber so ist das halt in Hostels. Mit Grillabenden und Lagerfeuer am Strand haben wir uns die Zeit vertrieben. Ansonsten relaxt man im Pool oder am Strand. Also ich fühle mich wie im Urlaub! Nachdem ich einen Job als Kellner ergattert hatte freute ich mich auf meinen ersten Tag, der dann aber schneller endete als ich dachte. Nach ein paar Stunden Arbeit bei der eigentlich alles super geklappt hat, bat der Koch dann nicht gaanz so freundlich den Chef mich rauszuschmeißen weil ich ihn nicht sofort verstanden hatte. Naaaaja zwar enttäuscht und verwirrt aber auch reicher an Erfahrung machte ich mich dann wieder auf nach Hause. Zeit für Traurigkeit war aber nicht weil am nächsten Tag schon gleich die nächste Herausforderung auf mich wartete. Nach langer Zeit nur Automatik fahren und noch nicht an den Linksverkehr gewöhnt bekam ich dann die Busschicht. Nach 2 Fahrstunden mit dem riesigem Van war ich dann aber soweit wieder drinn und musste dann auch schon per Kartenbeschreibung den mit 9 Personen vollbeladenen Van durch den Regenwald fahren. Hört sich geil an? Ist auch so! Nachdem ich hier keinen Job gefunden habe, habe ich wahrscheinlich für Januar Arbeit in einem Wasserpark bei Sydney, weswegen ich mich jetzt wieder auf den Weg nach unten mache. Vorher aber gehe ich wieder mit einem anderen Mädchen aus dem Hostel für eine Woche wwoofen um noch Wasserfälle und Schwimmlöcher zu sehen und meine Segeltour durch die Whitsundays ist auch schon gebucht. Ich vermisse meine Freunde und Familie schon sehr stark aber ich liebe mein Abenteuer hier und kann die nächsten Monate kaum erwarten.

 

See ya!

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