Der 5te Tag 26.08.2013

 Ich bin endlich in Australien angekommen und nach einer langen fahrt mit dem Bus (in dem es kalt wie in einem Gefrierschrank war) von einer Farmmitarbeiterinnen abgeholt worden. Hier auf der Farm mitten in den Bergen habe ich eine ganz kleine Hütte bekommen in der ich schlafe. Bad und Küche sind zwar nur 3 meter entfernt aber auf diesem Weg kann im dunkeln, was es hier sehr schnell wird, schoneinmal schnell eine Schlange liegen. Am ersten Tag habe ich sogut wie nichts verstanden und mich öfter gefragt ob die Leute hier auch wirklich Englisch reden. Mittlerweile verstehe ich die meisten schon besser aber ich muss DRINGEND Vokabeln lernen. Aus diesem Grund ist es die erste Zeit einwenig einsam weil man sich einfach nicht sehr gut verständigen kann und zum Beispiel nur versucht mitzugrinsen wenn alle über irgendeinen Witz lachen. Die Arbeit hier war die ersten Tage sehr hart, da viele Gäste hier waren. Die Saison ist jetzt aber zuende und es wird deutlich ruhiger und ich habe auch mehr Freizeit. Mein Tagesablauf sah bisher so aus: Ich stehe um 7 Uhr auf und gehe um 8 Uhr mit allen Gästen alle Tiere füttern, was wirklich NICHT so einfach ist wie es sich anhört. Nach dem Kuh melken geht es sofort in der Küche weiter mit abwaschen und allem was so ansteht. Es gibt in der Küche wirklich immer etwas zu tun. Wenn Gäste Reittouren buchen geht es dann weiter mit Kindern auf den Ponys herumführen oder selbst die großen Touren mitreiten was dann auch das Hilight des Tages ist. Den Rest des Tages muss ich dann wieder in der Küche helfen für die Gäste alles vorzubereiten und nachher wieder abwaschen. Abends wird es dann saukalt weil es Winter ist und ich schlafe sofort ein. Das beste bisher war das Mustering. Ich durfte sofort mit die Rinder treiben um sie durchzuchecken und zu zählen. Ich hatte ein sehr aufgeregtes Pferd, wodurch ich jetzt aber als guter Reiter zähle. Josh ein Wwoofer aus Irland gab mir außerdem Fahrstunden in der nicht zugelassenen alten Schrottkiste, die nur für Strecken auf der Farm genutzt wird. Tja das wars erstmal. Ich hoffe mein Englisch wird schnell besser damit ich auch endlich wieder mitreden und Sprüche kloppen kann anstatt nur mit großen Augen rumzustarren und zu fragen: What do you mean? oder Ohh okay.

Machts guut 🙂

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